Verantwortungsvolles Spielen
Aktualisiert: 25.10.2026
Verantwortungsvolles Spielen
Glücksspiel soll Unterhaltung sein, keine Einnahmequelle und kein Weg, Probleme zu lösen. Spiele wie Wheel Out sind schnell und hoch volatil: Eine Runde dauert nur Sekunden, und Verluste können sich rasch summieren. Deshalb ist es wichtig, bewusst zu spielen und die eigenen Grenzen zu kennen.
Nur ab 18 Jahren
Glücksspiel um echtes Geld ist ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahren. Spiele nur bei lizenzierten Anbietern, die in deinem Land zugelassen sind. Seriöse Anbieter prüfen Alter und Identität ihrer Kunden.
Setz dir klare Limits
- Lege vor dem Spielen ein Budget fest, das du verlieren kannst, ohne dass es dir wehtut.
- Begrenze deine Spielzeit, zum Beispiel mit einem Wecker oder Timer.
- Nutze Einzahlungs-, Verlust- und Zeitlimits, die viele lizenzierte Anbieter in den Kontoeinstellungen anbieten.
- Spiele nicht, wenn du müde, gestresst, traurig oder unter Alkoholeinfluss bist.
- Versuche nie, Verluste durch höhere Einsätze zurückzuholen.
Warnsignale erkennen
Nimm es ernst, wenn du einige dieser Punkte bei dir bemerkst:
- Du spielst länger oder mit mehr Geld als geplant.
- Du denkst ständig ans Spielen, auch bei der Arbeit oder mit Freunden.
- Du leihst dir Geld oder vernachlässigst Rechnungen, um weiterzuspielen.
- Du verheimlichst dein Spielverhalten vor Familie oder Partner.
- Du wirst gereizt oder unruhig, wenn du nicht spielen kannst.
Pause und Selbstausschluss
Wenn du merkst, dass dir das Spielen entgleitet, leg eine Pause ein. Viele Anbieter bieten zeitlich begrenzte Sperren oder einen dauerhaften Selbstausschluss an. In Deutschland gibt es außerdem das spielformübergreifende Sperrsystem OASIS, über das du dich bei allen zugelassenen Anbietern sperren lassen kannst. Eine Sperre ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein vernünftiger Schritt.
Hilfe und Beratung
Du musst damit nicht allein bleiben. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet mit ihrem Angebot „Check dein Spiel“ Informationen, Selbsttests und kostenlose, anonyme Beratung. Auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und regionale Suchtberatungsstellen helfen Betroffenen und Angehörigen weiter. Wenn du in Österreich oder der Schweiz lebst, findest du dort ebenfalls staatlich anerkannte Spielsuchtberatungen.
Auch Angehörige können sich dort melden, wenn sie sich Sorgen um einen nahestehenden Menschen machen. Je früher man darüber spricht, desto leichter lässt sich gegensteuern.
Spiel mit Kopf, nicht mit Hoffnung. Wenn der Spaß aufhört, hör auch du auf.